07.03.2017 Wind-Böe lüpfte Garagendach, Ziegel und Anhänger
Orkanartiger Westwind richtete nach Wetterumschwung Schäden an
p. Erst war es der Föhn, der in der Talschaft so ziemlich Staub aufwirbelte – und mitriss, was nicht niet- und nagelfest war. Dann kippte das Wetter vom Sonntag auf den Montag um, die Winde kamen dann aus West. Und wie sie kamen! So kurz vor Mitternacht vom 5. auf den 6. März fegte ein hereinkommendes Tiefdruckgebiet dermassen über Seewen hinweg, wie es seit dem Sturmtief ‘Lothar’ vom 26. Dezember 1999 nie mehr vorkam. Zurück blieben Schäden, die erst tags darauf erst so richtig sichtbar wurden. Besonders in Mitleidenschaft gezogen wurde das Quartier ‘Bad Seewen’, das am Fusse des Urmibergs liegt. Da bekanntlich fokussieren sich die Winde aus allen Gegenden, weil hier der Talkessel am engsten ist…
Auch der ‘Bote’ stellte dies in seiner Ausgabe vom 7. März fest:
Bilder vom Sturm-Ergebnis:
05.03.2017 Sturm überstellte Wohnwagen
In Seewen richtete der orkanartige Föhnsturm allerlei Schäden an
p. Mit Spitzengeschwindigkeiten von über 100 Stundenkilometern fegte am Samstag der älteste Urner – der Föhn – auch über den Schwyzer Talkessel. Höchstwerte erreichte er dabei in Seewen, das am Fusse des Rigi-Ausläufers ‘Urmiberg’ liegt. Denn wie ein Keil ragt der Seebner Hausberg in die Talschaft, um welchen sich dann der Wind drückt. Welche Kräfte dabei entstehen, sieht man dann an den Schäden, die hier an diesem neuralgischen Punkt angerichtet werden. So beispielsweise wurde auf dem Campingplatz ‘Seemattliweg’ westlich des ‘Barcarola’ durch eine Föhn-Böe ein Wohnwagen angehoben und weggedrückt. Menschen kamen dabei glücklicherweise keine zu Schaden – im Gegensatz zum Jahr 1984, als ein Todesopfer zu beklagen war. Auch Zeltbauten wurden arg in Mitleidenschaft gezogen – der Sturm zerriss einige von ihnen. Schäden wurden überdies auch auf der gemeindeeigenen Badi angerichtet. So riss der älteste Urner die Temperatur-Anzeigetafel beim Seeufer hernieder. Auch verfrachtete er Kubikmeter von Sand aus dem Volleyball-Feld auf die nahe Wiese.
Foto/s: Peter Rickenbacher
Auch im 'Bote der Urschweiz' vom 6.3.17 war der Föhn ein Thema. Er berichtete darüber wie folgt:








