14.06.2020 Erschliessungsstrasse für Seewen-Feld im Bau
Bevor mit der Grossüberbauung begonnen werden kann, muss die Infrastruktur angepasst werden
p. Spaziergängern ist es aufgefallen: auf dem Gelände ‘Seewen-Feld’ tut sich etwas! Momentan wird die Erschliessungsstrasse ab der Steinerstrasse - als Basis der Grossüberbauung ‚Seewen-Feld‘ – erstellt. Diese ist unabdingbar für die Gebietsüberbauung. Denn ohne diese Strasse und ohne den geplanten Kreisel ‚Steinerstrasse/H8‘ dürfen die Bagger zur Erstellung der Hochbauten nicht auffahren. Zwar hatte das Stimmvolk im Jahre 2011 der Einzonung dieser riesigen Fläche zwischen Steiner-, Bienenheim- und Bahnhofstrasse zugestimmt, aber nur unter der Bedingung, dass die Erschliessung nördlich erfolgt und nicht via die schon heute stark belastete Bahnhofstrasse. Parallel dazu aufgegleist ist der geplante Doppel-Kreisel westlich der Bienenheimstrasse, der dann das Verkehrsaufkommen von und zur Autobahn abnimmt.
Zufälligerweise wird im aktuellen Amtsblatt auf den Gestaltungsplan für einen Teil der geplanten Grossüberbauung hingewiesen, der momentan auf der Baukanzlei aufliegt:
Gut erkennbar ab dem ‘Urmiberg’:
die neue Groberschliessungsstrasse in der Bildmitte.
Im 'Bote' vom 14.7.20 wurde über die begonnenen Erdarbeiten sowie eine kleine Projektänderung wie folgt berichtet:
14.06.2020 Bundesverwaltungsgericht muss über 'Axen' entscheiden
Die Regierungen von Schwyz und Uri sind nicht erfreut über die Haltung der Umweltschutzverbände
p. Die jüngst vom Bund erteilte Baubewilligung für die Projekte am ‘Axen’ zwischen Brunnen und Flüelen erhitzt die Gemüter. Es war zu erwarten, dass die Umweltverbände den Bauentscheid anfechten. Dies taten sie nun, indem sie das Bundesverwaltungsgericht anriefen und die Baubewilligung anfochten. Dem Fels entlang des Urnersees ist dies egal. Er tut so oder so das, was ihm gefällt. So rumorte er ausgerechnet in der Zeit, als die Baubewilligung eintraf. Als Omen?
Die Medien berichten zurzeit ausgiebig über die Diskussion um den Ausbau am ‘Axen’. Ausgeblendet wird dabei häufig, dass das Schweizer Volk am 27. September 1992 für den Transit von Gütern durch die Schweiz eine NEAT (Neue Eisenbahn-Alpentransversale), also den Bau einer Alpen querenden Bahn genehmigte, um das Strassennetz nicht mit zu vielen Gütertransporten zu belasten. Doch dies ist in vielen Köpfen in Vergessenheit geraten, auch im Schwyzer Talkessel und im Urnerland… Jetzt fordert (vor allem die Baulobby) den ultimativen Gross-Ausbau entlang des ‘Axen’ für sage und schreibe eine Summe von weit mehr als einer Milliarden Franken, ohne dass das vorliegende Projekt die momentan gefährlichste Stelle (‘Gumpisch’) eliminiert…
Einige Reaktionen zur aktuellen Debatte:















