18.06.2016 Besprechungen mit Kanton und Gemeinde durchgeführt
‘Mittagsclub Seerose’ und ‘Quartierverein Unterseewen&Seewenstrasse’ sorgen sich um Fussgänger und nicht-motorisierte Verkehrsteilnehmer
p. 2013 wurde die Bevölkerung eingeladen, zum ‘Kantonalen Nutzungsplan Entwicklungsachse Urmiberg’ Stellung zu beziehen. Kern war die Thematik ‘Erschliessung Zeughausareal’. Es folgten Einsprachen, Stellungsnahmen und viiiiele Diskussionen. Jahre danach wurde das Planwerk neu aufgelegt, unter Berücksichtigung vieler damaligen Einwände. Zu den ‘Mitdiskutierern’ damals wie heute gehörten aus Seewen der Quartierverein Unterseewen&Seewenstrasse sowie der Mittagsclub Seerose. Sie beide machten – nebst andern – Eingaben vor allem zu Fragen des Langsamverkehrs sowie des generellen Verkehrsaufkommens. Mitte Mai dieses Jahres trafen sich die involvierten Parteien in Schwyz, um die letzten Fragen auszudiskutieren. Gemeinsam hielten hieraufhin die Behörde und die Seebner Vertreter in einer Absichtserklärung fest, dass Gemeinde und Kanton die Einsprechenden «in all den obgenannten Planungen miteinbezieht». Die Idee dahinter: die Behörde möchte das Planwerk zum Abschluss bringen, ohne dabei mit immer neuen Einsprachen blockiert zu werden. Für die Seebner Vertreter heisst dies, dass sie bis Inkraftsetzung der verschiedenen Planwerke immer ‘einen Fuss in der Türangel’ halten werden. Das ist insofern von Bedeutung, weil damit die ‘Stimme Seewens’ bei der Zukunftsgestaltung des Dorfzentrums um den Bahnhof angehört werden muss.
Nachstehend ein Blatt aus der ‘Vorstudie Situation Bushof Seewen’, welches zu Diskussionen Anlass gab («Wie quert der Langsamverkehr die Bahnhofstrasse?»). Zu sehen ist darauf der geplante ‘Schwyzerhof-Kreisel’, der nun kleiner ausfällt als ursprünglich angedacht. Heisst konkret, dass das Haus ‘Schwyzerhof’ nicht dem Fallbeil geopfert werden muss.
Auch der 'Bote' bekam von den Einspracheverhandlungen Wind.
Er berichtete in der Ausgabe vom 20.6.2020 wie folgt über den aktuellen Stand:
15.06.2020 Zum Glück nur Sachschaden
Mit fast neuem Sprinter an der Unterführungsdecke hängen geblieben
p. So ein- bis zweimal jährlich passiert es, dass Fahrzeuglenker die Höhe ihres Vehikels falsch einschätzen. Das war gestern Montag wieder einmal der Fall. Kurz nach 16 Uhr versuchte ein Lenker, die SBB-Unterführung beim ‘Rössli’ in Seewen zu passieren. Obwohl die Höhenbeschränkung (2,6 Meter) gut sichtbar angebracht ist, verkalkulierte sich der Chauffeur und blieb mit dem Gefährt in der Unterführung stecken. Es blieb bei Sachschaden. Zur Bergung des Unglückfahrzeuges wurde mit einer Seilwinde operiert. Das Ober- mit dem Unterseewen verbindende Strassenstück war für rund eine Stunde für den Fahrzeugverkehr gesperrt.
Foto/s: Peter Rickenbacher
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