14.01.2017 Grosse Baupläne der Messerfabrik in Seewen
Die Ibächler Firma Victorinox will in Unterseewen ein Distributionszentrum für Europa bauen
p. Lange hatte das Seebner Weinhaus Schuler Pläne geschmiedet, was auf dem vor Jahrzehnten gekauften Areal der ehemaligen USEGO im südlichsten Teil von Seewen realisiert werden könnte. Von einer neuen Firmenzentrale, riesigen Tankanlagen für den firmeneigenen Wein bis hin zu einer grossen Flaschensortieranlage – Ideen gab es viele. Doch schliesslich wurde nichts daraus, das ‘zwischengenutzte Areal’ wurde 2012 an die Victorinox-Gruppe verkauft. Diese macht jetzt Nägel mit Köpfen und will auf dem Areal bauen, wie der ‘Bote der Urschweiz’ herausgefunden hat. Geplant sei ein Distributionszentrum für Europa, weil das Gelände verkehrstechnisch ideal erschlossen sei (Bahn und Autobahn in der Nähe).
Gleiches meinte vor Jahren der Billigdiscounter ‘ALDI’, der gleich in Nachbarschaft zum ehemaligen USEGO-Areal eine grosse Landparzelle sein eigen nennt. Seit über einem Jahrzehnt versucht der deutsche Riese, hier Fuss zu fassen – bisher vergebens. Zahlreiche Einsprachen blockieren das Vorhaben bis heute, weil die Erschliessung Richtung Westen (zum Autobahnanschluss Seewen) auf einer relativ schmalen Strasse durch einen historischen Dorfkern führt. Die Einsprachen landeten vor Bundesgericht, welches jüngst das ganze Dossier zur Neubeurteilung an den Gemeinderat Schwyz zurückgab. Ob für das Ibächler Unternehmen andere Regeln gelten, wird sich in naher Zukunft zeigen…
Nachstehend der Bericht aus dem ‘Bote’, der am 14. Januar 2017 über die Neubaupläne der Victorinox-Gruppe berichtete:
Zwischen SBB-Gleise (links) und der Seewernstrasse (rechts) befindet sich das Victorinox-Areal, welches in nächster Zukunft überbaut werden soll.
12.01.2017 Ingenieurbüro erhielt Planungsauftrag für Brückenneubau
Die neue Brücke über die Muota zur Erschliessung des Arbeitsplatzgebietes zwischen Ibach und Seewen soll 2020 fertigerstellt sein
p. Weiterer Meilenstein gesetzt! Auf dem Weg zur Inbetriebnahme einer neuen Verbindung zwischen ‘Ibach Nordwest’ und ‘Seewen Südost’ hat der Gemeinderat Schwyz an seiner ersten Sitzung im angebrochenen Jahr einen Entscheid getroffen. Nach sorgfältiger Evaluation hat der Kommunalrat den Planungsauftrag ‘Brückenneubau Muota’ an das renommierte Ingenieurbüro ‘Basler&Hofmann’ aus Luzern erteilt. Dies wusste der ‘Bote der Urschweiz’ seiner Leserschaft am 12. Januar 2017 mitzuteilen:
Rückt seiner Realisierung Schrittchen für Schrittchen näher: die Brücke über die Muota (Bild links), die künftig ein riesiges Arbeitsplatzgebiet (Bild rechts, exakt in der Bildmitte) an das übergeordnete Verkehrsnetz anbinden will.







