26.03.2019 Kreisel-Projekt: erneuter Marschhalt
Wieder muss das Verwaltungsgericht darüber befinden, ob das Planwerk H8-Anschluss in Seewen rechtmässig ist
p. Es hat alles (wieder) so gut getönt: die Regierung bzw. die beauftragten kantonalen Büros haben ihr Grossprojekt eines Anschlusses der Steinerstrasse an die Umfahrungsstrasse H8 westlich von Seewen nachgebessert. Dies war nötig, weil das Verwaltungsgericht diverse ‘Zusatz-Hausaufgaben’ einforderte. Doch wieder ist ‘Sand ins Getriebe’ geraten. Einsprecher haben gegen die neu vorgeschlagenen Massnahmen (u.a. Verkehrsberuhigung, Lärmreduktion usw.) erneut Beschwerde erhoben. Heisst: das Gericht muss darüber entscheiden, ob die Beschwerdeführer zurecht wiederum gegen Teile des Kreisel-Projektes wettern…
Diese News wusste der ‘Bote der Urschweiz’ seiner Leserschaft am 23. März 2019 aufzutischen:
Blick auf die Kreuzug Bienenheim-/Steinerstrasse vom
Urmiberg herunter. Links davon die H8. Das Strassenkreuz
soll künftig mit einem Grosskreisel ‘flüssiger’ gemacht werden.
Beachten Sie auch die News vom 3.2.2019.
23.03.2019 'Ums-verreckä' wird am Ausbau der Bahnhofstrasse festgehalten
An der Idee eines weiteren Ausbaus der Verkehrsachse mitten durch Seewen halten die kantonalen Planer weiter fest
p. Sisikon soll umfahren werden, Rothenthurm ebenfalls, in Gersau wird die Seestrasse (Kantonsstrasse) von Tempo 50 auf 30 herunterbeschildert – landauf landab werden verkehrsgeplagte Dörfer beruhigt. Nur in der Schwyzer Filiale Seewen, dort planen die staatlichen Planer anderes. Um eine brach liegende Liegenschaft (gemeint ist das Areal des ehem. Zeughauses) wiederzubeleben, müssen Menschen und mit ihnen Häuser weichen. Da wird keine Rücksicht genommen auf gewachsene Strukturen, die es eigentlich zu erhalten gilt. Denn die Häuser, die geben den Ortschaften Gesichter, schaffen Identitäten, sind ‘Heimat’. Doch das alles ist nicht von Bedeutung, wenn es um Kommerz geht. Deshalb ist nicht anders zu verstehen, weshalb ‘ums-verreckä’ die Erschliessung des Zeughausareals mitten durch das Dorfzentrum geplant wird. Denn: seit dem 11.4.2006 liegt eine ‘pfannenfertige’ Lösung eines Dorfumfahrungstunnels durch den Urmiberg vor, die nicht nur die Verkehrsproblematik lösen würde. Auch andere Problemfelder würden mit einem Tunnel auf einen Schlag vom Tisch gefegt. Doch leider, leider verschliessen sich die Staatsplaner immer noch davor, weil die Idee eben nicht aus ihrer Küche (lies teuer bezahlten Planungsbüros) stammt…
Die Meldung, dass der Kanton Schwyz nun das Traditionshaus ‘Schwyzerhof’ gekauft hat, ist ein weiterer Puzzlestein, um den Ausbau der Bahnhofstrasse realisieren zu können. Doch noch ist nicht aller Tage Abend! Vielleicht überholt die Technik die (gescheiten) Staatsplaner, und wir brauchen einen Ausbau der Strassen gar nicht mehr.
Nachstehend die Hiobsmeldung aus dem ‘Bote der Urschweiz’ vom 22.3.2019:

Prägen das (jüngere) Dorfbild bzw. stellen Dorfgeschichte dar: der ‘Schwyzerhof’ (links) sowie das Bahnhofgebäude (rechts). Genau in der Mitte soll ein Grosskreisel geschaffen werden. Doch noch sind seeeehr viele Fragen offen. Unklar beispielsweise ist, wie der ganze Langsamverkehr (vor allem Fussgänger) von Oberseewen zum und vom Bahnhof geführt werden soll. Nur schon diese Frage zog viele Einsprachen nach sich…
Am 30. März 2019 liess der 'Bote der Urschweiz' eine weitere 'Bombe platzen': er wusste der Leserschaft zu berichten, dass der Kanton Schwyz bzw. das zuständige Tiefbauamt vom 'Kristall'-Eigentümer rund 70 Quadratmeter Land erworben hat. Dies, um damit die Verbreiterung der Bahnhofstrasse zu ermöglichen. Somit werden Fakten geschaffen: eine weitere Verbreiterung der erkehrsachse mitten durch Seewen wird immer wahrscheinlicher. Statt eine Umfahrung um das Dorf zu planen und zu realisieren wird weiter auf eine Trennung des Dorfes hingewirkt. Ob das der richtige Weg ist?
Nachstehend die entsprechende Meldung:









