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Gasthaus zum weissen Kreuz . Seewernstrasse 12 . 6423 Seewen (SZ)  

 

Öffnungszeiten       +41 (0)41 810 13 48

 

   06.05.2018  Post informiert über künftige Postdienstleistungen in Seewen


Postfächer wurden am 5. Mai letztmals bedient, ab 7. Mai 2018 gilt grundsätzlich die Hauszustellung

p. Es ist so weit. Die Post geht in die Offensive und informiert am 8. Mai 2018 vor Ort in Seewen die Bevölkerung über ihren Schliessungsentscheid bzw. die Dienstleistungen, die sie künftig den Seebnerinnen und Seebnern noch anbieten will. (Siehe Dorfnews vom 26.3.2018). Fakt ist: mit der Eröffnung einer Postagentur im Bahnhofkiosk Seewen werden massiv weniger Dienste angeboten als noch in der bisherigen Filiale an der Bahnhofstrasse 128. Gestrichen werden unter anderem die Postfachanlage, die Möglichkeit grösserer Ein- und Auszahlungen, die Aufgabe von Massensendungen und Anderes mehr. Ebenfalls ein grosser Abstrich ist bei der Parkierungsmöglichkeit zu machen, was bisher ein grosser Standortvorteil der Postfiliale Seewen war. Direkt an der Bahnhofstrasse gelegen beanspruchte auch gar manche/r Auswärtige/r die Postdienste. Jetzt werden viele Seebner Postkunden zum Besuch der Hauptpost im ‘Steisteg’ Schwyz gezwungen, was das dortige Verkehrs-Chaos noch zusätzlich verstärken wird. Gleiches ist von der Parkierung beim Bahnhofgebäude Seewen zu erwarten, wo nur wenige (und kostenpflichtige!) Parkplätze zur Verfügung stehen. Kurzum, die Aufgabe der Seebner Postfiliale im aufstrebenden Schwyzer Ort (Stichwort Entwicklungsachse Urmiberg mit Zeughausareal-Neunutzung, Bebauung ‘Seewen-Feld’ usw.) wird die Standortattraktivität schmälern.

Mit nachstehendem Flyer will die Post die Seebner Bevölkerung über die anstehenden Veränderungen informieren. Verschwiegen wird, dass die Filiale bis zuletzt von täglich über 300 Kundinnen und Kunden besucht wurde und immer schwarze Zahlen schrieb. Der Schliessungsentscheid war politischer und nicht unternehmerischer Natur. Doch das durfte offen niemand aussprechen… Die Schliessung wäre durch die Politik zu vermeiden gewesen, wenn man hätte wollen. Die Kommunalbehörde hat verschlafen, frühzeitig Gegensteuer zu geben und bei der Post-Leitung vorstellig zu werden. Schade.

Hinweis: Siehe auch Dorfnews vom 26.3.2018, 14.11.2017, 2.6.2017, 19.5.2017, 7.5.2017, 22.1.2017, 17.11.2016

 

 

 

   05.05.2018  Künftig viel langsamer durch die Zentren


Als eine der letzten Gemeinden stellt Schwyz ein Geschwindigkeitszonen-Konzept vor

p. Vor einem Vierteljahrhundert nahm die Hauptortgemeinde viel Geld in die Hand, um ein flächendeckendes Verkehrskonzept auszuarbeiten. Darin eingeschlossen waren Fragen um die künftige Verkehrsführung, neue -regimes, Parkplatzsituation im Gemeindegebiet, Fussgängerführung und neue Strassen. Die gut gemeinte Idee blieb danach weitgehend schubladisiert, der Gemeinderat setzte hieraufhin andere Prioritäten, die Verkehrsfrage wurde nur beiläufig weiterverfolgt. Auf diesem Hintergrund ist zu verstehen, weshalb beispielsweise eine Eingabe des damaligen Einwohnervereins von Seewen, auf gewissen Strassenzügen in Seewen temporeduzierende Massnahmen vorzukehren, nicht umgesetzt wurde. (Tempo 30 in Unterseewen – Eingabe November 1992, Umsetzung Sommer 2011!). Doch die Zeit blieb nicht stehen. Der Gemeinderat wurde mehrmals neu konstituiert, und auch die Verkehrsmenge ist nicht mehr dieselbe wie in den frühen 1990er-Jahren. Jetzt hat der Kommunalrat das Thema wieder auf das Pflaster gebracht, er sah in der Verkehrsfrage Handlungsbedarf. So präsentierte er anfangs Woche ein flächendeckendes Geschwindigkeitszonen-Konzept, mit welchem künftig die Verkehrssicherheit gesteigert und die Wohnqualität im besiedelten Gebiet angehoben werden kann. Die Bevölkerung hat nun Gelegenheit, hierzu bis 18. Juni Stellung zu beziehen und allfällige Anregungen einzubringen. Sofern dies keine grossen Diskussionen auslöst, möchten der Gemeinde- wie auch der Bezirksrat das Konzept im Herbst 2018 in Kraft setzen.

Der ‘Bote’ schrieb über das jüngste ‘Kind’ der Planungsbehörde am 2. Mai 2018 wie folgt:

 

Bildlegende: Ein fast 20-jähriger Wunsch der Bürger ging 2011 in Erfüllung: eine ‘Zone 30’ in Unterseewen. Die Behörde sah es damals als nicht nötig, verkehrsberuhigende Massnahmen auf dieser 50 km/h-Quartierstrasse vorzukehren. Beim aktuellen Verkehrsaufkommen mit über 6000 Fahrzeugen täglich und einem grossen Schwerverkehrsanteil ist es nicht mehr nachvollziehbar, weshalb die Behörde so lange ‘bockte’…

 

Gasthaus zum weissen Kreuz
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