18.03.2018 Grösster Schwyzer Steinbruch wird noch grösser
Kein Ende des Weiterabbaus im Steinbruch ‘Zingel’ in Sicht, da das Gebiet als künftiges Abbaugebiet in den Richtplan aufgenommen wird
p. Die Spatzen pfeifen es schon längst aus dem Urmibergerwald: der Steinbruch im ‘Zingel’ wird – entgegen der wiederholten Beteuerungen der Betreiber jeweils kurz vor Abstimmungen – auch bis wohl gegen das Jahr 2050 nicht eingestellt. Die Indizien verhärten sich, dass das ‘Loch’ oberhalb der Lauerzerstrasse nochmals deutlich grösser wird. Diesmal ist es die Behörde, die Fakten schafft. So wird momentan eine Karte für die kantonale Richtplanung ausgearbeitet, aus welcher hervorgeht, wo künftige Abbaugebiete von Rohstoffen ausgeschieden werden. Darauf findet sich ganz prominent mit der Nummer 1: der Steinbruch im ‘Zingel’, unmittelbar neben dem BLN-Gebiet Lauerzersee/Rigi (BLN = Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung). Dass auch ein Bundesgesetz eine Steinbrucherweiterung in ein Gebiet von nationaler Schönheit nicht verhindern kann, das hat uns die Geschichte gelernt. Und das (dumme?) Schwyzer Stimmvolk hat gar noch in einer Volksabstimmung im Jahre 2008 seinen Segen dazu erteilt…
Nachstehend der Bericht aus dem ‘Bote’ über die neu ausgeschiedenen Gesteins-Abbaugebiete im Kanton Schwyz:
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Noch lange kein Ende in Sicht! Auch die kantonale
Behörde will, dass im Steinbruch ‘Zingel’ weiterhin
Gestein abgebaut und dafür BLN-Gebiet geopfert wird.
15.03.2018 Seewen mit neuer Attraktion
Die Weinhandelsfirma Schuler baut ihren Erlebnisbereich weiter aus
p. Zwar konnte Seewen letztes Jahr (2017) sein 800-jähriges Bestehen feiern, doch offizielle Festivitäten blieben völlig aus. Ob es daher Zufall war, dass ausgerechnet im letzten Jahr die ersten Fäden zwischen Köbi Schuler und Sepp Steiner alias Wilhelm Tell gesponnen wurden? Vor ziemlich genau einem Jahr nämlich signalisierte der rüstige Rentner mit grossem Bart, dass er eigentlich mit seinem ‘Tell-Job’ aufhören und die Werkstatt in Gersau liquidieren möchte. Und schon war die Lösung angedacht! Die ‘Tells Werkstatt’ ist 1:1 umgezogen und logiert nun in Seewen, gleich neben der Küferei der St. Jakobskellerei. Damit, so Schuler-Wein CEO Peter Delpechitra, könne die Erlebniswelt Wein um einen Puzzlestein erweitert werden. «Denn Tells Werkstatt passt ideal zu unserm Konzept der Pflege des traditionellen Handwerks». Die neue Seebner Attraktion befindet sich unmittelbar links neben der bisherigen Küferei und wird offiziell am Samstag, 24. März 2018 ihrer Bestimmung übergeben.
Auch im ‘Bote’ vom 15. März 2018 wurde über die neueste Attraktion berichtet:
Hier, auf dem Areal der Schuler Weine an der Franzosenstrasse in Seewen, hier befindet sich künftig die Werkstatt von ‘Wilhelm Tell.’
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