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Gasthaus zum weissen Kreuz . Seewernstrasse 12 . 6423 Seewen (SZ)  

 

Öffnungszeiten       +41 (0)41 810 13 48

 

   11.09.2016  In Seewen gehen die Werkleitungserneuerungen weiter


Nachdem in Unterseewen fast alle Strassen für Leitungserneuerungsarbeiten aufgerissen wurden, wird gleiches nun an und in der Rütistrasse getan

p. Wochenlang wird sie dauern, die Baustelle ‚Rütistrasse‘ in Seewen. Der Grund ist der gleiche wie jener, der schon in Unterseewen für Verkehrseinschränkungen sorgte: Werkleitungsbauten. Seit Mitte August wird unter dem federführenden Ingenieurbüro Bigler AG aus Schwyz die Rütistrasse aufgerissen. Denn gleich fünf interessierte Anbieter, namentlich die Erdgas Innerschwyz AG, die Dorfgenossenschaft Schwyz, das Elektrizitätswerk Schwyz, die Agro Energie Schwyz AG und die Gemeinde Schwyz, möchten bestehende Werkleitungen erneuern oder gar solche neu einbauen (z.B. Agro). Zu diesem Zweck wurden die Nachbarn zusammengerufen, damit über die Pläne detailliert informiert werden konnte. Ein erster Infoanlass fand Ende Juni, ein zweiter Ende August statt. Am 29. August fuhren die Bagger auf. Nun wird zuerst der westlichste Teil der Rütistrasse bearbeitet, Abschnitt um Abschnitt dann der Rest bis zur Bienenheimstrasse. Es gilt während dieser Zeit für die ganze Strasse, die in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts 1930 gebaut wurde und einer Genossenschaft gehört, ein allgemeines Fahrverbot. Damit die Liegenschaftsbenutzer überhaupt Zu- bzw. Weggangmöglichkeiten haben, wurde zu jedem Haus ein kleiner Fusssteg gebaut. Wann die umfangreichen Erneuerungsarbeiten abgeschlossen werden können, das weiss auch das federführende Ingenieurbüro noch nicht abschliessend. Die gesamten Kosten werden unter den fünf vorgenannten Anbietern aufgeteilt, die Strassengenossenschaft wird nicht belangt.

Nachstehend die zwei bisherigen Info-Schreiben und einige Bilder vom ersten Bauabschnitt:

  • 0093
  • 0094
  • 0095
  • 0096
  • 0097
  • 0098
  • 0099
  • 0100
  • 0101
  • 0102

   11.09.2016  Es geschehen noch Hochwasserschutz-Wunder


Ganze elf Jahre nach dem ‚Jahrhunderthochwasser 2005‘ äussert sich der Schwyzer Gemeinderat erstmals schriftlich zur Lauerzersee-Hochwasserproblematik

p. Eigentlich weist der Lauerzersee eine Gesamtfläche von 3,1 Quadratkilometer auf. Doch nach einer Phase intensiven Niederschlags tritt er meist schnell aus seinem angestammten Bett heraus und überflutet die nahen Gebiete. Im Zuge verhält es sich mit dem einzigen Ausfluss – der Seewern – gleich. Die Folge: Hochwasseralarm und Schäden in den Siedlungsräumen. Seit dem Jahrhunderthochwasser 1999 und spätestens 2005 ist die Politik gefordert, Lösungen zur Hochwasserproblematik beizubringen. Bisher scheiterte dieses Unterfangen am Willen… Das hat diverse Arbeitsgruppen aus der Bevölkerung veranlasst, das Heft an die Hand zu nehmen und nach Lösungen zu suchen. Ein Projekt ist ein Stollen durch den Urmiberg, der multifunktional genutzt werden könnte (Siehe Dorfnews vom 11.4.2006). Doch erst nach dem Hochwasser 2013 kam langsam Bewegung in die Sache, da auch der hinterste und letzte Politiker feststellte, dass die Hochwasserereignisse in den letzten Jahren zum fast jährlichen Ritual wurden (Klimaveränderungen). Doch was tat die Gemeinde Schwyz als grosse Mitbetroffene von Lauerzersee-Ueberschwemmungen? Exakt - nichts! Nicht einmal bei der kantonalen Präsentation einer Machbarkeitsstudie, die mit viel Steuergeldern finanziert wurde, war sie zugegen. Der Anlass in Lauerz war eine Sache der Lauerzer, der Steiner und der Seebner…

Jetzt die Ueberraschung! In einem Schreiben an den Regierungsrat, datiert am 19. August 2016, unterstützt der Gemeindepräsident namens der Gemeinde nun plötzlich die Bemühungen zur raschen Lösungsfindung. Er hält wörtlich fest, dass „eine breite Basis verschiedener Vertreter von Behörden, Verbänden, Interessengemeinschaften und Korporationen die Lage entlang des Lauerzersees und entlang der Seewern als akut taxiert haben und daher dringend Handlungsbedarf im Bereich Hochwasserschutz besteht. Die Gemeinde Schwyz schliesst sich dieser Einschätzung an.“ In gleichem Schreiben geht der Präsident gar recht detailliert auf die favorisierte Lösung einer Seeregulierung (Stollen durch den Urmiberg, Bypass, Gesamtausbau der Seewern) ein im Bewusstsein, dass vor allem Umweltverbände dagegen opponieren könnten. Das Schreiben schliesst mit der Ansage, dass die Gemeinde bei der Lösungsfindung zur Verfügung stehe.

Für die betroffene Bevölkerung ist dieses Schreiben so etwas wie das letzte Puzzleteil, das die Lücke der Politik schliesst. Denn schon Jahre zuvor äusserten sich die Anrainergemeinderäte und forderten rasche Lösungen.

Auslöser dieses Schreibens ist die geplante grosse Meteorwasserleitung vom Bauerwartungsgebiet ‚SeewenFeld‘ in die Seewern. Diese wird bei grossem Wasseranfall zusätzliches Meteorwasser in die Seewern führen, was die ganze Wasserproblematik nochmals verschärfen wird. Die betroffenen Seewernanstösser sowie die Wuhrkorporation Seewern nutzten nun ihr legitimes Recht und verlangten vom Gemeinderat einen Positionsbezug zur Thematik ‚Hochwasser Lauerzersee/Seewern‘. Die Gemeinde hat nun Wort gehalten. Ob sie bei nächster Gelegenheit das Ruder wieder herumreisst, das wird sich zeigen. Ein Schelm, der das vermutet…

 

Nachstehend das (bisher fehlende) Schreiben der Schwyzer Seeanrainer-Gemeinde zur Hochwasser-Problematik:


Soll es nie mehr geben: Ueberflutungen rund um den Lauerzersee und entlang der Seewern.


Wird zusätzlich Wasser in die Seewern bringen: die geplante Meteorwasserleitung aus dem Bauerwartungsgebiet ‚SeewenFeld‘:

 

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